{"id":195,"date":"2015-02-12T01:21:08","date_gmt":"2015-02-12T00:21:08","guid":{"rendered":"http:\/\/moosalbi.ch\/cms\/finanzen-mit-mass\/moosalbich-geht-fremd\/"},"modified":"2018-09-08T23:36:51","modified_gmt":"2018-09-08T21:36:51","slug":"moosalbich-geht-fremd","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/archiv\/2015-2\/finanzen-mit-mass\/moosalbich-geht-fremd\/","title":{"rendered":"Moosalbi.ch geht fremd&#8230;"},"content":{"rendered":"<h1>\n\t<a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsforum-gr.ch\"><span style=\"font-family: Arial;\">Wirtschaftsforum Graub&uuml;nden<\/span><\/a><br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\"><strong>11. Februar 2015:<\/strong> In der NZZ von gestern findet sich der folgende Artikel: <\/span><a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/marktpreise-fuer-wasserkraft-und-abgaben-fuer-zweitwohnungen-als-hebel-1.18479510\"><strong>&#39;Marktpreise f&uuml;r Wasserzinsen und Abgaben f&uuml;r Zweitwohnungen als Hebel&#39;.<\/strong><\/a> Die NZZ schreibt, dass der Kanton Graub&uuml;nden, der derzeit 523 Millionen Transferzahlungen vom Bund erhalte, deutlich besser wirtschaften k&ouml;nnte (Zitat): <em><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">&quot;wenn die elektrische Energie aus Wasserkraft nicht zu Gestehungskosten, sondern zu Marktpreisen verkauft werden k&ouml;nnte (plus 180 Millionen pro Jahr) und wenn die Besitzer von Zweitwohnungen f&uuml;r jene Kosten der &ouml;ffentlichen Infrastruktur aufkommen w&uuml;rden, die sie generieren (plus 150 Millionen pro Jahr).&quot;.<\/span><\/strong><\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\">Bei den Wasserzinsen ginge es erst im Jahre 2030, wenn diese neu verhandelt w&uuml;rden, doch bei den Zweitwohnungen w&uuml;rden 150 Millionen Franken ungedeckte Kosten enstehen. Dies deshalb, weil die Steuern in der Schweiz nach dem Einkommen erhoben w&uuml;rden, die Zweitwohnungseigent&uuml;mer\/innen w&uuml;rden dabei aber in den Orten fast keine Steuern entrichten. Einmal abgesehen davon, dass &uuml;ber den Eigenmietwert zun&auml;chst einmal fiktive Einkommen besteuert werden, obwohl sie gerade nicht anfallen, erhalten diese Gemeinden Steuereinnahmen aus Einkommen, Verm&ouml;gen, Liegenschaftensteuer und weiteren Taxen. Der <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/marktpreise-fuer-wasserkraft-und-abgaben-fuer-zweitwohnungen-als-hebel-1.18479510\"><strong>NZZ-Artikel<\/strong><\/a> verweist auf eine Studie mit dem Titel <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">&#39;Wirtschaftliche Leistungsf&auml;higkeit Graub&uuml;ndens&#39;,<\/span><\/strong> welche das <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsforum-gr.ch\"><strong>Wirtschaftsforum Graub&uuml;nden<\/strong><\/a> erstellt habe. Darin finden sich auf 88 Seiten unendlich viele Zahlenreihen &uuml;ber irgendwelche Ausgleichszahlungen zwischen Bund und Kanton und zwischen Kanton und Regionen.<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" height=\"337\" src=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/media\/moosalp5.jpg\" width=\"600\" \/><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\">Nur, wer in der Studie nach einer Begr&uuml;ndung sucht, wie diese 150 Millionen entstehen sollen, der wird in die Fussnote 2 auf Seite 31 verwiesen (Zitat): <\/span><em><span style=\"font-family: Arial;\"><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">&quot;Die <\/span><\/strong><\/span><\/em><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><em><span style=\"font-family: Arial;\">Firma BHP Hanser und Partner AG<\/span><\/em><\/a><\/span><\/strong><em><span style=\"font-family: Arial;\"><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"> hat eine Methodik entwickelt, welche die durch die Zweitwohnungen verursachten Kosten und Ertr&auml;ge f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand (Gemeinden und Kantone) aus einer ganzheitlichen Sicht sch&auml;tzt.&quot;<\/span><\/strong><\/span><\/em><span style=\"font-family: Arial;\"> Danach wird noch kurz ausgef&uuml;hrt, dass die Rechnungen von Gemeinden und des Kantons herangezogen worden seien, mehr Informationen &uuml;ber diese ungedeckten Kosten erfolgen aber nicht (in der Studie ist von 150 bis 200 Millionen die Rede). Ein Telefon von gestern nachmittag bei der <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>Firma BHP Hanser und Partner AG<\/strong><\/a> brachte zu Tage, dass sich einer der Studienleiter, Herr Isenring, sinngem&auml;ss wie folgt &auml;usserte. Man habe die Zahlen vieler Gemeinden erfasst und man k&ouml;nne daher sagen, ob es ein Plus oder Minus bei den Zweitwohnungen gebe, die Daten seien in vielen Excel-Dateien, er wisse aber nicht, ob diese &ouml;ffentlich seien. Er melde sich wieder. Bis dato erfolgte kein R&uuml;ckruf.<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\">Auch auf meine Frage, <span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"><strong>wie ich denn die Zahlen verifizieren bzw. verstehen k&ouml;nne, wenn weder die Methodik noch die Berechnungen &ouml;ffentlich seien, antwortete Herr Isenring, er kl&auml;re es wie gesagt ab.<\/strong><\/span> Nochmals, was soll ich von einer Studie halten, welche als Kernaussage festh&auml;lt, es best&uuml;nden alleine im Kanton Graub&uuml;nden j&auml;hrlich 150 bis 200 Millionen ungedeckte Kosten bei den Zweitwohnungen, ohne dass fundierte Zahlen in der Studie pr&auml;sentiert werden? Auf meine Abschlussfrage, ob die Buchhaltungen der Gemeinden auch hinsichtlich Sinnhaftigkeit der Ausgaben &uuml;berpr&uuml;ft worden w&auml;ren, meinte Herr Isenring, dies sei nicht der Fall gewesen.<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\">Da ich keinen R&uuml;ckruf von Herrn Isenring erhielt, hat <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>moosalbi.ch<\/strong><\/a> sich mit dem <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsforum-gr.ch\/Home.113.0.html?&amp;L=4\"><strong>Wirtschafsforum Graub&uuml;nden<\/strong><\/a> etwas auseinandergesetzt. Zun&auml;chst f&auml;llt da eine Studie mit dem Namen <strong>&#39;Neue Wege in der Zweitwohnungspolitik&#39; aus dem Jahre 2006<\/strong> auf. Darin wird auf Seite R&ouml;misch II ausgef&uuml;hrt: <em><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">&#39;In typischen Tourismusdestinationen entsprechen die Steuereinnahmen von den Zweitwohnungseigent&uuml;mern etwa einem Drittel der Gesamtsteuereinnahmen der Gemeinde&#39;.<\/span><\/strong><\/em> Das Gesch&auml;ft mit Zweitwohnungen sei ein Exportgesch&auml;ft, die Zweitwohnungseigent&uuml;mer w&uuml;rden knapp 10 Prozent des gesamten BIP ausmachen. <\/span><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"><span style=\"font-family: Arial;\">Autor der damaligen Studie &#39;Peder Plaz \/ Christian Hauser&#39;.<\/span><\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\">Acht Jahre sp&auml;ter ist alles anders, die Zweitwohnungseigent&uuml;mer sind nun pl&ouml;tzlich kein Exportgesch&auml;ft mehr, vielmehr verursachen sie nun ungedeckte Kosten in der H&ouml;he von 150 bis 200 Millionen Franken j&auml;hrlich alleine im Kanton Graub&uuml;nden. <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Nur, Zahlen, welche die ungedeckten Kosten belegen wurden, enth&auml;lt die Studie keine. Daf&uuml;r zitiert die Studie sich selber, indem der Autor auf die <\/span><\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><span style=\"font-family: Arial;\">Firma BHP Partner und Hanser AG<\/span><\/a><\/span><\/strong><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"> verweist, ohne darauf hinzuweisen, dass er <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsforum-gr.ch\/Home.113.0.html?&amp;L=4\">gleichzeitig Gech&auml;ftsf&uuml;hrer beim Wirtschaftsforum Graub&uuml;nden<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\">Partner (Eigent&uuml;mer) bei besagter Firma BHP Hanser und Partner AG ist.<\/a><\/span><\/strong> Immerhin, aufgrund einer anderen Anfrage an Herrn Plaz konnte ein Beispiel der Methodik in Erfahrung gebracht werden.<\/span>\n<\/p>\n<h1>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" height=\"423\" src=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/media\/methodik2.jpg\" width=\"600\" \/><\/span><br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\">Die auf den <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">20. M&auml;rz 2012 datierte Kalkulation enth&auml;lt Zahlen, wohl von einer Gemeinde. Allerdings ist nicht ersichtlich, von welcher Gemeinde und welchem Jahr die Zahlen stammen. Der Legende entnehmen wir, dass die Effekte rein gesch&auml;tzt werden.<\/span><\/strong> Gleichwohl wird unten rechts rot umrandet ausgef&uuml;hrt, dass pro Zweitwohnung ein Verlust &uuml;ber sFr. 1098.&#8211; pro Wohnung und Jahr resultiere. Doch wie kommen die Zahlen zustande?<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\"><strong>Beginnen wir mit Posten &#39;<br \/>\n\t0 Allgemeine Verwaltung&#39;.<\/strong> Einem Aufwand von 1&#39;007&#39;779 Franken steht ein Ertrag von 305&#39;204 Franken gegen&uuml;ber, folglich ergibt es bei diesem Posten ein Minus &uuml;ber -702&#39;575 Franken. Dabei werden nun den Zweitwohnern satte 310&#39;983 Franken an Kosten auferlegt bzw. pro Wohnung 294 Franken. Dies erg&auml;be dann 1057 Eigent&uuml;mer von Zweitwohnungen (294*1057=310&#39;983), die also diese 310&#39;983 Franken an ungedeckten Kosten verursachen sollen. Wof&uuml;r? Welche Verwaltungsleistungen nehmen diese in Anspruch? Letztlich sollen die Zweitwohnungseigent&uuml;mer gar f&uuml;r fast gleichviel Kosten verantwortlich sein wie die Einheimischen. <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Wer muss den Sold der Gemeinder&auml;te bezahlen, wer stimmt dort ab, wer meldet sich an bzw. ab?<\/span><\/strong> Die Zahlenreihen besagen weiter weder, wie die Einnahmen &uuml;ber 305&#39;204 entstanden sind, noch wissen wir &uuml;berhaupt, wieviele Einwohner\/innen die betroffene Gemeinde hat. Darf so Statistik aussehen?<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\"><strong>Nehmen wir einen weiteren Posten: &#39;3 Kultur und Freizeit&#39;.<\/strong> Dort steht einem Aufwand von 1&#39;280&#39;361 Franken ein Ertrag von 560&#39;717 gegen&uuml;ber, ergibt ein Minus von 719&#39;645 Franken. Nun sollen die Zweitwohnungseigent&uuml;mer f&uuml;r 438&#39;986 Franken an Kosten verantwortlich sein, dies ergibt erneute 415 Franken pro Jahr zu Lasten des Zweitwohnungseigent&uuml;mers, wof&uuml;r? Der <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Zweitwohnungseigent&uuml;mer verbringt im Ort seine Ferien, f&uuml;r Kultur und Freizeit zahlt er in seinem Wohnort Steuern,<\/span><\/strong> ihn daf&uuml;r nochmals zu Rechenschaft zu ziehen, k&auml;me einer unzul&auml;ssigen Doppelbesteuerung gleich. Oder zahlt die\/der Bergler\/in, die\/der in der Stadt eine Theaterauff&uuml;hrung besucht, die ungedeckten Kosten in Form einer Zweitkultur-St&auml;dtesteuer?<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\"><strong>Drittes Beispiel, und jetzt wird es sehr spannend: &#39;6 Verkehr&#39;.<\/strong> Hier stehen Ausgaben von 1&#39;081&#39;072 Franken Einnahmen von 97&#39;115 Franken gegen&uuml;ber, ergibt ein Minus &uuml;ber 983&#39;956 Franken. Nun belegt der Zweitwohnungseigent&uuml;mer angeblich seine Zweitwohnung ja so schlecht, dass er w&auml;hrend 11 Monaten kalte Betten verursacht. Trotzdem sollen sie in diesem einen Monat beim Verkehr &uuml;ber 624&#39;706 an Kosten verursachen, w&auml;hrend die Einheimischen im gesamten Jahr gerade einmal 359&#39;250 Franken an Kosten verursachen sollen. D.h. die <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Einheimischen leben um den Faktor 10 bis 12 l&auml;nger im Ort, sind aber f&uuml;r nur gut einen Drittel der Gesamtkosten verantwortlich. Und welche Kosten verursachen die Tagestouristen, die Hotelg&auml;ste, die Wirtschaft, das Gewerbe?<\/span><\/strong> Diese schweben allesamt ohne Kostenfolgen in der Buchhaltung der Gemeinde als lauter Nullen umher. Sorry, aber solche Zahlen kann <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>moosalbi.ch<\/strong><\/a> nicht verstehen.<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\">Bei den Steuern erbringen die Zweitwohnungseigent&uuml;mer gerade noch 859&#39;541 an Steuereinnahmen, dies bei einem Steuervolumen &uuml;ber 6&#39;036&#39;494 Franken. Da schreibt der gleiche Autor im <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Jahre 2006, die Zweitwohnungen seien ein Exportmodell,<\/span><\/strong> weil sie in etwa einen Drittel der Gemeindesteuern erbringen w&uuml;rden, und nun sind es im Jahre 2012 (notabende <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">9 Tage nach dieser uns&auml;glichen Abstimmung &uuml;ber die angenommene Weber-Initiative) gerade noch 14.2 Prozent.<\/span><\/strong> Welche Zahlen stimmen nun? Wie gesagt, die verwendete Methodik, die verwendeten Zahlen sind nicht &ouml;ffentlich publiziert und daher nicht verifizierbar.<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>Moosalbi.ch<\/strong><\/a> ist gerne bereit, &uuml;ber die oben aufgef&uuml;hrten Zahlen eine Diskussion zu f&uuml;hren, aber <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><span style=\"font-family: Arial;\"><strong>moosalbi.ch<\/strong><\/span><\/a><\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> w&uuml;rde dann doch gerne sowohl den <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Namen der Gemeinde, die Anzahl der Einwohner\/innen, eine detailliertere Abrechnung der Finanzen f&uuml;r das betreffende Jahr, vergleichbare Daten anderer Jahre, die verwendete Methodik sehen,<\/span><\/strong> kurz und gut einfach das, was geeignet ist, die Zahlen zu verifizieren und einer sachlichen W&uuml;rdigung unterziehen zu k&ouml;nnen.<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\">Nun ist das <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsforum-gr.ch\/Home.113.0.html?&amp;L=4\"><strong>Wirtschaftsforum Graub&uuml;nden<\/strong><\/a> eine Stiftung, die gem&auml;ss Jahresbericht 2013 mit der Basisfinanzierung vom Kanton Graub&uuml;nden und der B&uuml;ndner Kantonalbank sowie weiteren Institutionen und Firmen mit insgesamt 300&#39;000 Franken an ordentlichen Beitr&auml;gen getragen werde. Die Stiftungsaufsicht liegt bei der <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">Finanzverwaltung des Kantons Graub&uuml;nden. Die Stiftungsr&auml;te w&uuml;rden ehrenamtlich arbeiten, als <\/span><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer amtet Herr Peder Plaz. Wie bitte? Da ist Herr Plaz Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Stiftung und gleichzeitig Verwaltungsrat (und gem&auml;ss Homepage) Partner in der Firma<\/span><\/strong> <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>BHP Hanser Partner AG,<\/strong><\/a> die wiederum Studien im Tourismusbereich erstellt, welche bevorzugt von den Kantonen Graub&uuml;nden und Wallis bzw. dortigen Gemeinden sowie diversen Bundes&auml;mtern in Auftrag gegeben werden. Alle drei Publikationen im Jahre 2014 des Wirtschaftsforums Graub&uuml;nden, die zum Download freigegeben sind, wurden von <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>Herrn Plaz und Mitarbeiter\/innen der BHP Hanser und Partner AG<\/strong><\/a> verfasst:<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\"><strong>Aussichten f&uuml;r das alpine Schneesportgesch&auml;ft in Graub&uuml;nden,<\/strong> 2014, Wirtschaftsforum Graub&uuml;nden, Autoren: Peder Plaz, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Wirtschaftsforum Graub&uuml;nden und <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>Partner und Verwlatungsrat BHP Hanser und Partner AG<\/strong><\/a> und Sarah Schmid, <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>Projektleiterin bei BHP Hanser und Partner AG<\/strong><\/a>.<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\"><strong>Elektrizit&auml;tswirtschaft Graub&uuml;nden &#8211; Trends 2014,<\/strong> Wirtschaftsforum Graub&uuml;nden, Autoren: Peder Plaz, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Wirtschaftsforum Graub&uuml;nden und <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>Partner und Verwaltungsrat BHP Hanser und Partner AG,<\/strong><\/a> Patrick Weber, <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>Berater BHP Hanser und Partner AG,<\/strong><\/a> Linard Sonder, <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"> <\/span><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>Berater bei BHP Hanser und Partner AG.<\/strong><\/a>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\"><strong>Wirtschaftliche Leistungsf&auml;higkeit Graub&uuml;ndens,<\/strong> Wirtschaftsforum Graub&uuml;nden, Autoren: Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Wirtschaftsforum Graub&uuml;nden und <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>Partner und Verwaltungsrat BHP Hanser und Partner AG,<\/strong><\/a> Michael Isenring, <\/span><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>Berater BHP Hanser und Partner AG.<\/strong><\/a>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\">Weiter <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">zeichnete Herr Plaz auch f&uuml;r den Werkzeugkasten Zweitwohnungen Graub&uuml;nden aus dem Jahre 2009 als Autor, diesmal herausgegeben vom Kanton Graub&uuml;nden, Departement f&uuml;r Volkswirtschaft,<\/span><\/strong> wobei in dieser Schrift neben Herrn Plaz die Autoren Otmar B&auml;nziger, Joseph Sauter und Michael R&uuml;ttimann (damals bei <\/span><span s=\"\" tyle=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>BHP Hanser und Partner AG)<\/strong><\/a> als Autoren zeichnen. Hier darf angef&uuml;hrt werden, dass im <\/span><strong><a href=\"http:\/\/www.servat.unibe.ch\/dfr\/bger\/140327_2C_1076-2012.html\"><span style=\"font-family: Arial;\">Fall Silvaplana (BGE 2C_1076\/2012)<\/span><\/a><\/strong><span style=\"font-family: Arial;\"> das Bundesgericht in Erw&auml;gung 7.4 notabende auf diesen Werkzeugkasten verweist: <\/span><em><span style=\"font-family: Arial;\"><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">&quot;Ebenso wurde der am 12. November 2009 erg&auml;nzte kantonale Richtplan entsprechend ausgestaltet: Der als Teil der Richtplan&auml;nderung entwickelte &quot;Werkzeugkasten Erst- und Zweitwohnungen sowie touristische Beherbergung&quot;<\/span><\/strong> sieht in Teil II Ziff. 4.2 &#8211; entgegen den Behauptungen der Beschwerdef&uuml;hrer &#8211; nicht nur einmalige Ersatzabgaben, sondern ausdr&uuml;cklich auch eine periodische Zweitwohnungssteuer vor.&quot;.<\/span><\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: Arial;\">Schon seltsam, dass die gleichen Autoren 2006 zum Schluss kommen, die Zweitwohnungseigent&uuml;mer seien ein Exportmodell, w&uuml;rden 1\/3 der Gemeindesteuern ausmachen, 2009 eine Zweitwohnungssteuer als m&ouml;glich erachten und 2014 zum unausweichlichem Schluss gelangen, dass die Zweitwohnungseigent&uuml;mer j&auml;hrlich ungedeckte Kosten in der H&ouml;he von 150 bis 200 Millionen alleine im Kanton Graub&uuml;nden verursachen w&uuml;rden. Das <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Bundesgericht hat im Fall Silvaplana festgehalten, die Beschwerdef&uuml;hrer h&auml;tten es verpasst, Zahlen zu liefern<\/span><\/strong>, welche die vom Verwaltungsgericht herangezogenen Zahlen als willk&uuml;rlich erschienen liessen. <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Dies ist etwas schwierig, wenn <\/span><\/strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">seit dem Jahre 2003 &uuml;berhaupt keine statistischen Zahlen mehr erhoben werden und <\/span><\/span><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Beratungsunternehmen sich darauf beschr&auml;nken, methodische Erkenntnisse zu praktizieren, die auf Sch&auml;tzungen und Wertungen beruhen, die faktisch nicht &uuml;berpr&uuml;fbar sind.<\/span><\/strong> <\/span><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>Moosalbi.ch<\/strong><\/a> und andere Mitstreiter\/innen m&uuml;ssen abendweise Freizeit opfern, um sich mit Zahlen von Studien auseinanderzusetzen, die bei genauerer Betrachtung eben gerade keine Zahlen enthalten, welche irgendwelche Schl&uuml;sse zulassen.<\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<em><span style=\"font-family: Arial;\">P.S: Im <strong>Kanton Zug gibt es ferner die Firma BHP &#8211; Brugger, Hanser und Partner Holding AG,<\/strong> bei der <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">Brugger, Dr. Ernst A. und <\/span><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">Hanser, Dr. Christian als Verwaltungsr&auml;te im Amt sind. <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>Moosalbi.ch<\/strong><\/a><\/span><strong><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"> fragt sich hier einfach, inwiefern die BHP Hanser und Partner AG mit der beinahe gleich lautenden Holding verflochten ist<\/span><\/strong> bzw. ob es opportun ist, wenn Eigent&uuml;mer der <a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>BHP Hanser und Partner AG<\/strong><\/a> an Mandaten betr. Besteuerung der Zweitwohnungseigent&uuml;mer in Bergkantonen verdienen und gleichzeitig (zu reinen G&ouml;nnerzwecken wird es wohl nicht sein) eine Holdingstruktur in Zug unterhalten. Von uns Zweitwohnungseigent&uuml;mern wird immer wieder Solidarit&auml;t mit den Einheimischen erwartet. Dies ist nach der Lekt&uuml;re bzw. den Hintergr&uuml;nden zu den obigen Studien etwas schwierig zu verstehen bzw. zu leben.<\/span><\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"><em>P.S II: Herr Isenring hat heute um ca. 17:00 Uhr zur&uuml;ckgerufen. Er k&ouml;nne weder die Methodik ver&ouml;ffentlichen und die Datenhoheit liege bei den Gemeinden.<\/em><\/span><\/strong><em> Die Firma <a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>BHP Hanser und Partner AG<\/strong><\/a> untersuche einzig die Daten der Gemeinden im Mandatsverh&auml;ltnis. Herr Isenring sagte, es gebe doch mittlerweile Gemeinden, welche die Steuer einforderten. Wir kamen dann auf Val d&#39;Illiez zu sprechen, und ich entgegnete, dass es dort um eine Ersatzabgabe f&uuml;r Erstbauten gegangen sei, und dass dem <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Kanton Wallis auf Stufe Gemeinde die gesetzliche Grundlage fehle. Herr Isenring widersprach dem nicht.<\/span><\/strong> Ich sagte dann, warum dies denn nicht bei <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Wiler<\/span><\/strong> (wo die <a href=\"http:\/\/www.hanserconsulting.ch\"><strong>BHP Hanser und Partner AG<\/strong><\/a> ein Mandat gehabt habe) entsprechend eingebracht worden sei. Herr Isenring sagte, es <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">sei nicht der Auftrag gewesen, die rechtliche Lage zu beurteilen,<\/span><\/strong> ich k&ouml;nne aber bei der Gemeinde Wiler nach den Daten fragen, die Datenhoheit liege dort.<\/em><\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\" text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/195?pdf=195\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF-Datei<div style=\"text-align:center;width:72px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"qr_code_generator_wprhe\" src=\"https:\/\/chart.googleapis.com\/chart?chs=72x72&cht=qr&chld=H|1&chl=http%3A%2F%2Fmooszwergli.ch%2Fcms%2Fwp-json%2Fwp%2Fv2%2Fpages%2F195\" alt=\"Scan the QR Code\" width=\"72\" height=\"72\" \/><\/div><\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaftsforum Graub&uuml;nden 11. Februar 2015: In der NZZ von gestern findet sich der folgende Artikel: &#39;Marktpreise f&uuml;r Wasserzinsen und Abgaben f&uuml;r Zweitwohnungen als Hebel&#39;. Die NZZ schreibt, dass der Kanton Graub&uuml;nden, der derzeit 523 Millionen Transferzahlungen vom Bund erhalte, deutlich besser wirtschaften k&ouml;nnte (Zitat): &quot;wenn die elektrische Energie aus Wasserkraft nicht zu Gestehungskosten, sondern zu &hellip; <a href=\"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/archiv\/2015-2\/finanzen-mit-mass\/moosalbich-geht-fremd\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":169,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-195","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=195"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/195\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6656,"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/195\/revisions\/6656"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}