{"id":207,"date":"2015-07-15T18:32:32","date_gmt":"2015-07-15T16:32:32","guid":{"rendered":"http:\/\/moosalbi.ch\/cms\/home\/der-reiche-onkel-aus-amerika\/"},"modified":"2018-09-08T23:44:01","modified_gmt":"2018-09-08T21:44:01","slug":"der-reiche-onkel-aus-amerika","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/archiv\/2015-2\/der-reiche-onkel-aus-amerika\/","title":{"rendered":"Der reiche Onkel aus Amerika"},"content":{"rendered":"<h1>\n\tSaas Fee, von Onkeln und Professoren<br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<em><strong>B&uuml;rchen, 14. Juli 2015:<\/strong> Katerstimmung bei <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>moosalbi.ch<\/strong><\/a> nach der Abstimmung betr. der Kurtaxen in Saas Fee von gestern. <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>Moosalbi.ch<\/strong><\/a> fragt sich, warum die vier Gmeinden so entschieden haben &#8212; und entdeckt dabei doch allerhand Erstaunliches.<\/em>\n<\/p>\n<h2>\n\t<img decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" src=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/media\/allalin.jpg\" style=\"width: 751px; height: 422px;\" \/><br \/>\n<\/h2>\n<h2>\n\tWenn der reiche Onkel Druck macht&#8230;<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tVor etwas mehr als 30 Jahren wurde die h&ouml;chste Standseilbahn der Welt er&ouml;ffnet. Glaubt man den Ausf&uuml;hrungen im <a href=\"http:\/\/www.alpinforum.com\/forum\/viewtopic.php?f=12&amp;t=577&amp;p=4878627&amp;hilit=saas+fee+schulden#p4878627\"><strong>alpinformum.com,<\/strong><\/a> so war diese Investition nicht umbedingt Top of Europe. Vielmehr resultierte ein <a href=\"http:\/\/www.alpinforum.com\/forum\/viewtopic.php?f=12&amp;t=577&amp;p=133967&amp;hilit=saas+fee+schulden#p133967\"><strong>Schuldenberg,<\/strong><\/a> der nur m&uuml;hsam abgebaut werden konnte. Kurz und gut, um die Bergbahnen stand es mehrfach nicht besonders gut. Dies f&uuml;hrte im Jahre 2002 dazu, dass ein franz&ouml;sischer Investor mit ca. 40 Prozent des Aktienkapitals bei den Bergbahnen von Saas Fee einstieg.\n<\/p>\n<p>\n\tKnappe 10 Jahre sp&auml;ter ver&auml;usserte der Investor das Aktienpaket wieder, gekauft wurde das Paket von Dr. Edmond Offermann, der in diversen Zeitungsarikeln auch als <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/der-reiche-onkel-aus-amerika-1.4626600\"><strong>der reiche Onkel aus Amerika (NZZ 25.1.201)<\/strong><\/a> beschrieben wurde. In besagtem Artikel ist die Rede davon, dass Herr Offermann sich in Saas Fee verliebt habe und darum 15 Millionen investiere. Zwei drei Jahre sp&auml;ter sieht die Geschichte weniger rosig aus. <a href=\"http:\/\/www.finews.ch\/news\/finanzplatz\/10853-edmond-offermann-saas-fee-hotel-bergbahn\"><strong>Hedge-Fonds Mogul macht Druck auf Schweizer Skiort (finews.ch vom 5.2.2013)<\/strong><\/a> lautet die Schlagzeile, denn der reiche Onkel aus Amerika sieht sich mit j&auml;hrlichen Fehlbetragen in h&ouml;herem Millionenbereich konfrontriert.\n<\/p>\n<p>\n\tZwar weist die mittlerweile in Saastal Bergbahnen umgetaufte Firma gem&auml;ss <a href=\"http:\/\/cdn.saas-fee.ch\/fileadmin\/user_upload\/gb-neu.pdf\"><strong>Abschluss f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2013\/2014 nur noch einen Verlust von ca. 1.081 Millionen (Seite 29)<\/strong><\/a> aus, um dann auf Seite 32 dennoch einen Fehlbetrag &uuml;ber ca. 3.5 Millionen auf das n&auml;chste Gesch&auml;ftsjahr zu &uuml;berschreiben, dies unter Aufl&ouml;sung von freiwilligen Reserven &uuml;ber 2.545 Millionen. <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Ohne das &quot;Anknabern&quot; der Reserven h&auml;tten gar 6.045 Millionen Verlust auf das laufende Gesch&auml;ftsjahr &uuml;berschrieben werden m&uuml;ssen.<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tDie Saastal Bergbahnen <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Aktien machten parallel dazu zwischen dem 3. und 4.2.2015 einen Taucher von 1.05 Franken auf 0.1 Franken<\/span><\/strong> <a href=\"http:\/\/www.finanzen.ch\/chart\/Saas-Fee_Bergbahnen\"><strong>(Quelle: http:\/\/www.finanzen.ch\/chart\/Saas-Fee_Bergbahnen),<\/strong><\/a> womit der Aktienkurs um den Faktor h&ouml;her als 1:10 &quot;verkleinert&quot; wurde. Will heissen, das mit 21 Millionen librierte Aktienkapital ist auf dem freien Markt gegenw&auml;rtig noch 2.1 Millionen wert. Kein Wunder, dass der reiche Onkel aus Amerika keine Freude am Gesch&auml;ftsgang der Saastal Bergbahnen AG hat.\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" src=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/media\/saastal_aktie.png\" style=\"width: 750px; height: 507px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tNeuerdings scheint Herr Offermann eine andere Strategie zu verfolgen. <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Seit dem Jahre 2012 kauft Herr Offermann Hotel um Hotel in Saas Fee auf.<\/span><\/strong> Unter dem Label <a href=\"http:\/\/www.domcollection.ch\/hotels-apartment\/lodging\/saas-fee\/dorfunterkuenfte\/hotel-the-dom\/das-hotel.html\"><strong>DOM Collection<\/strong><\/a> stehen mittlerweile drei grosse H&auml;user in seiner Einflusssph&auml;re, das letzte Haus, das <a href=\"http:\/\/static.ow.ly\/docs\/201507 Pressemitteilung Kauf du Glacier Saas Fee_3uMs.pdf\"><strong>Hotel Du Glacier wurde soeben gekauft, wie einer Pressemitteilung<\/strong><\/a> zu entnehmen ist. Ebenfalls geplant sind umfangreiche Ausbauten, die <a href=\"http:\/\/www.domcollection.ch\/hotels-apartment\/lodging\/saas-fee\/dorfunterkuenfte\/hotel-the-dom\/bauplanung.html\"><strong>Baugeingabe f&uuml;r das Hotel DOM erfolgte per 11.07.2015,<\/strong><\/a> also just <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">zwei Tage vor der Abstimmung betreffend der Erh&ouml;ung der Kurtaxen vom 13. Juli 2015.<\/span><\/strong> Selbstverst&auml;ndlich sind jegliche Zusammenh&auml;nge im Zeitplan zwischen den Aktivit&auml;ten des Herrn Offermann und den Gemeinden betreffend der Kurtaxen rein zuf&auml;lliger Natur. Ein Schelm, wer anderes dabei denkt.\n<\/p>\n<h2>\n\tDie unheilige Allianz der Bergbahnen und der Marketing AG<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tInteressant in diesem Zusammenhang sind die Eigentumsverh&auml;ltnisse im Saaser Tal. Zun&auml;chst <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">besitzt Herr Offermann 39.04 Prozent offengelegte Aktien<\/span><\/strong> gem&auml;ss <a href=\"http:\/\/cdn.saas-fee.ch\/fileadmin\/user_upload\/gb-neu.pdf\"><strong>Gesch&auml;ftsbericht 2013\/2014 der Saastal Bergbahnen AG (Seite 36).<\/strong><\/a> Burger-, Munzipalgemeinde und der Tourismusverein besitzen zusammen dageben nur 30.76 Prozent, womit Herr Offermann klarerweise das Sagen haben d&uuml;rfte. Die Bergbahnen Saastal AG sind mit 40 Prozent an der Marketing Saastal AG beteiligt, die &uuml;brigen 60 Prozent der Marketing Saastal AG sind im Besitz des Vereins Saas-Fee\/Saastal Tourismus, wobei dieser Verein wiederum im Besitz der Gemeinden ist <a href=\"http:\/\/81.201.201.57:443\/data\/Ressources\/1411455653-T_14_005_GB_Saastal_Tourismus.pdf\"><strong>(Gesch&auml;ftsbericht 2012\/2013, Seite 1).<\/strong><\/a> Ein Gesch&auml;ftsbericht des Vereins Saas-Fee\/Saastal aus dem Jahre 2013\/2014 konnte nicht gefunden werden, wohl aber der <a href=\"https:\/\/81.201.201.57:443\/data\/Ressources\/1411455653-T_14_005_GB_Saastal_Tourismus.pdf\"><strong>Gesch&auml;ftsbericht 2012\/2013.<\/strong><\/a>\n<\/p>\n<p>\n\tDas<strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"> Gesamtbudget betr&auml;gt 4.253 Millionen, wobei die Kurtaxen 2.213 Milllionen ausmachen (Seite 21). Dies bedeutet, dass die Ertr&auml;ge je etwa zur H&auml;lfte aus den Kur- bzw. den Beherbergungstaxen stammen.<\/span><\/strong> Somit kann f&uuml;rs Marketing in etwa die H&auml;lfte des Budgets ausgegeben werden. Nun wurden bei den Marketingausgaben 1.215 Millionen verbucht. Allerdings enthalten die Marketingausgaben keine Lohnkosten, keine Betriebsaufw&auml;nde, Abschreibungen etc. Da sowohl die Kur- wie die Beherbergungstaxen sich wie erw&auml;hnt die Waage halten, sind die allgemeinen Ausgaben je zu 50 Prozent den Marketingkosten zuzuschreiben.\n<\/p>\n<p>\n\tDabei entf&auml;llt von 2.328 Millionen an &uuml;brigen Auslagen (Lohn- und Betriebsaufwand) die H&auml;lfte, d.h. 1.164 Millionen f&uuml;rs Marketing. Ferner ist nicht einzusehen, weshalb die Gemeinde und Vereine mit 0.207 Millionen &quot;beschenkt&quot; werden. Dies ergibt insgesamt Auslagen von 1.215 (Marketing), Verwaltung (1.164) sowie externe Kosten Gemeinde\/Vereine (0.207) &uuml;ber 2.586 Millionen, die klarerweise nicht den Kurtaxen angelastet werden k&ouml;nnen. Dies bedeutet, 4.253 minus 2.586 <span style=\"font-weight: bold;\">=<\/span><strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"> 1.667 Millionen. Dieser Betrag ist den Kurtaxen zuzuweisen, bei 2.213 Millionen wurden daher 0.546 Millionen aus den Ertr&auml;gen der Kurtaxen f&uuml;r Marketing- oder andere Projekte verwendet.<\/span><\/strong> Bei den obigen Zahlen handelt es sich um N&auml;herungswerte, denn eine separate Buchf&uuml;hrung, welche die Aufw&auml;nde je f&uuml;r die Kurtaxen und die Marketingaktivit&auml;ten aufschl&uuml;sselt, fehlt in der Abrechnung 2012\/2013 leider.\n<\/p>\n<p>\n\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" height=\"386\" src=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/media\/buergerpass.jpg\" width=\"500\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tDer Gesch&auml;ftsbericht ist insofern &quot;ehrlich&quot;, als dass auf Seite 7 steht: <span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"><strong>&quot;Der Sanierungsbeitrag der Bergbahnen erfolgt &uuml;ber eine Tariferh&ouml;ung&#8230;&quot;<\/strong><\/span> beim B&uuml;rgerpass von 3.50 auf 4.50. Weiter steht, dass <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">nur gerade 31 Prozent der taxpflichtigen G&auml;ste im Sommer 2013 von den Angeboten des Saaspasses profitierten.<\/span><\/strong> Sollte die Kurtaxenerh&ouml;hung vom 13.7.2015 eingef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen, werden 69 Prozent der G&auml;ste ein Angebot f&uuml;r 31 Prozent der G&auml;ste finanzieren, das sie nie in Anspruch nehmen. Einmal davon abgesehen, dass &uuml;ber die Kurtaxen die Bergbahnen nicht finanziert werden k&ouml;nnen, entspricht der <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Saaspass nicht einmal einer Nachfrage, sondern es geht prim&auml;r darum, den Betrieb der defizit&auml;ren Bergbahnen zu subventionieren.<\/span><\/strong> Wenig erstaunlich daher, wenn auf Seite 18 steht, dass der <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Tourismusverein f&uuml;r 0.792 Millionen Franken Aktien bei den Bergbahnen Saastal in der Bilanz h&auml;lt.<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<h2>\n\tWenn der Professor Einsitz in der Marketing AG nimmt<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tDie finanziellen Verh&auml;ltnisse der Saastal Bergbahnen sind seit l&auml;ngerem mehr als angespannt. Die Anlagen sind &uuml;beraltert, der Investitionsbedarf ist immens, <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">ein nach marktwirtschaftlichen Kriterien gef&uuml;hrter Betrieb der Bahnen, der z.B. eine Schliessung der Bahnen im Sommer zur Folge h&auml;tte, w&uuml;rde wirtschaftlich gesehen Sinn ergeben, l&auml;sst sich jedoch aus personalpolitischen Gr&uuml;nden kaum realisieren. Letztlich sind die Bergbahnen ein wichtiger Arbeitsgeber,<\/span><\/strong> 95 Vollzeitmitarbeiter werden im Gesch&auml;ftsbericht 2013\/2014 ausgewiesen, unz&auml;hlige Teilzeitarbeiter\/innen kommen dazu, in einem Dorf mit kanpp 1&#39;200 Erwerbst&auml;tigen arbeitet so wohl &uuml;bers Jahr gerechnet jede\/r zehnte Einwohner\/in f&uuml;r die Bergbahnen Saastal AG. In der Tourismusorganisation sind nochmals mehr als 25 Personen angef&uuml;hrt. Kurz und gut, das <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Saastal leistet sich eine touristische Infrastruktur, die wirtschaftlich gesehen nicht funktioniert bzw. seit Jahren &uuml;ber die Bergbahnen Minusertr&auml;ge im Millionenbereich generiert.<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tAnstatt den wirtschaftlichen Realit&auml;ten in die Augen zu schauen, werden laufend neue Konzepte erarbeitet, werden Tourismusorganisationen fusioniert, erneut gegr&uuml;ndet, mit noch mehr Stellen besetzt, ohne dass die Destination vom Fleck kommt. Der Saaspass funktioniert nicht, weil die Nachfrage nicht besteht, die <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/konsum\/themen\/familie-und-freizeit\/neue-erlebnistaxe-in-saas-fee-vertreibt-stammgaeste\"><strong>Erlebnistaxe war\/ist ein Stammg&auml;stevertreiber par excellence (Espresso-Beitrag vom 30.3.2015),<\/strong><\/a> die nun genehmigte Kurtaxe ist juristisch nicht haltbar, und w&auml;re es sie, wird sie noch mehr Stammg&auml;ste vertreiben, die Abw&auml;rtsspirale dreht sich weiter und weiter.\n<\/p>\n<p>\n\tErstaunt nimmt <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>moosalbi.ch<\/strong><\/a> zur Kenntnis, dass seit dem 29.5.2015 ein Mandat des Instituts f&uuml;r Tourismus der Hochschule Luzern mit dem klingenden Namen <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/forschung\/projekte\/detail\/?pid=2150\"><strong>&quot;Smart Marketing Saastal&quot;<\/strong><\/a> l&auml;uft. Finanziert wird das Projekt durch die KTI-HSLU als Hauptgesuchsteller\/in, die IS &#8211; Tourismus und nachhaltige Entwicklung sowie &uuml;ber die allgemeine Forschungsfinanzierung. <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Forschungsleiter ist Prof. Dr. J&uuml;rg Stettler, der seit dem Jahre 2014 auch gleich selber im Verwaltungsrat der Saastal Marketing AG Einsitz nimmt.<\/span><\/strong> Wie unabh&auml;ngig kann ein Professor forschen bzw. beraten, wenn er gleichzeitig als Verwaltungsrat amtet? Sagen wir es so, wenn der Verwaltungsrat Prof. Dr. J&uuml;rg Stettler ein Marektingkonzept f&uuml;r die Sasstal Marketing AG beurteilt, so m&uuml;sste er ebenfalls die rechtlichen Rahmenbedingungen beurteilen. Er k&ouml;nnte dies (wahrscheinlich) auch (besser), wenn er nicht gleichzeitig als Studienleiter amten w&uuml;rde.\n<\/p>\n<h2>\n\tWenn der Professor sich entschuldigt<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tErkl&auml;rtes Ziel des Projektes <a href=\"http:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/forschung\/projekte\/detail\/?pid=2150\"><strong>&quot;Smart Marketing Saastal&quot;<\/strong><\/a> ist es, ein neues Marketing-Konzept zu erarbeiten. Die entsprechenden Ziele finden sich im Dokument <a href=\"http:\/\/www.saas-almagell.org\/dl.php\/de\/55891a746cb64\/Strategische_Leitlinien.pdf\"><strong>&#39;Strategische Leitlinien&#39;.<\/strong><\/a> Darin finden sich auf Seite 8 S&auml;tze wie <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">&#39;Die Destination Saas-Fee\/Saastal wendet die Kurtaxe sowie die Tourismusf&ouml;rderungstaxe an, nicht aber die Beherbergungstaxe&#39;<\/span><\/strong> oder <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">&#39;Teile der Bergbahnleistungen im Sommer (BB inkl.) der elektrischen G&auml;stekarte (eGk) sollen &uuml;ber die Kurtaxenertr&auml;ge mitfinanziert werden&#39;.<\/span><\/strong> Einmal davon abgesehen, dass dies bereits im Jahre 2012\/2013 mit ca. 0.5 Millionen der Fall war, l&auml;sst sich dies mit dem Walliser Tourismusgesetz vom 1.1.2015 in keinster Weise vereinbaren.\n<\/p>\n<p>\n\t<img decoding=\"async\" align=\"bottom\" alt=\"\" src=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/media\/marketing.jpg\" style=\"width: 750px; height: 570px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\tErstaunt liest <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>moosalbi.ch<\/strong><\/a> auf Seite 9 weiter, dass bei &#39;Governance&#39; auch die <a href=\"http:\/\/friendsofsaasfee.ch\"><strong>friendsofsaasfee.ch<\/strong><\/a> mit Herrn Meinrad Eberle vertreten waren, jedoch l&auml;sst sich besagter <span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\"><strong>Herr Meinrad Eberle f&uuml;r das Meeting vom 23. Juni 2014 entschuldigen, f&uuml;r den zweiten Workshop wird vermerkt &#39;Teilnehmerkreis analog Workshop 1&#39;.<\/strong><\/span> Bei Herrn Prof. Dr. Meinrad K. Eberle handelt es sich um den ehemaligen Direktor des Paul Scherrer Instituts (bis 2002), der in den Walliser Alpen f&uuml;r diverse Aktivit&auml;ten zeichnet(e) wie z.B. als Projektleiter f&uuml;r den Bau der neuen Monte Rosa H&uuml;tte, oder auch in Saas Fee selber f&uuml;r das Projekt mit dem vielsagenden Titel <a href=\"http:\/\/www.3906.ch\/dl.php\/de\/54b4d0490c16a\/artikel_wb.pdf\"><strong>Touristische Luftschl&ouml;sser im Saastal (Walliser Boote, 13.1.2015).<\/strong><\/a>\n<\/p>\n<p>\n\t<a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>Moosalbi.ch<\/strong><\/a> hat mit Herrn Prof. Dr. Meinrad K. Eberle am 9. Juli ein Telefonat gef&uuml;hrt, weil <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>moosalbi.ch<\/strong><\/a> der Meinung war, die <a href=\"http:\/\/friendsofsaasfee.ch\"><strong>friendsofsaasfee.ch<\/strong><\/a> w&uuml;rden die Interessen der Zweitwohnungseigent&uuml;mer\/innen b&uuml;ndeln. Herr Prof. Dr. Meinrad K. Eberle sagte anl&auml;sslich des Telefonates sinngem&auml;ss, eine <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">&ouml;ffentliche Stellungnahme seitens des Vereins sei nicht geplant,<\/span><\/strong> er werde aber beim Gemeinderat vorsprechen. <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>Moosalbi.ch<\/strong><\/a> wusste damals nicht, dass <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Herr Prof. Dr. Meinrad K. Eberle selber am Prozess des Kurtaxenreglementes beteiligt war<\/span><\/strong> (wenn er auch in erster Linie durch Abwesenheit gl&auml;nzte). <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>Moosalbi.ch<\/strong><\/a> stellt am 14. Juli fest, dass die <a href=\"http:\/\/friendsofsaasfee.ch\"><strong>friendsofsaasfee.ch<\/strong><\/a> kaum die Interessen der Eigent&uuml;mer\/innen von Zweitwohnungen in Saas Fee wahrzunehmen gewillt ist. Dazu passt leider, dass <a href=\"http:\/\/friendsofsaasfee.ch\"><strong>friendsofsaasfee.ch<\/strong><\/a> <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">gem&auml;ss eigener Website seit dem Jahre 2013 gar keine Aktivit&auml;ten entfaltet hat, wird dort noch immer zur Inaugural meeting am Friday, December 27, 2013 eingeladen.<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<h2>\n\tWas vom Tourismus im Saaser Tal vorerst bleibt&#8230;<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tFakt ist und bleibt, dass die <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">geplante Kurtaxenerh&ouml;hung die Eigent&uuml;mer\/innen der Zweitwohnungen, welche das Objekt selber nutzen, stark benachteiligt bzw. schleichend enteignet,<\/span><\/strong> selbst wenn das Objekt zur Miete ausgeschrieben wird. Gewinnerin ist die Saastal Bergbahnen AG, welche mit Millionenbetr&auml;gen subventioniert wird, weil die <strong><span style=\"color: rgb(\n255, 102, 0);\">Eigent&uuml;mer\/innen von Zweitwohnungen j&auml;hrlich mehrere Millionen an Kurtaxen zwangsweise in die Bergbahnen transferieren.<\/span><\/strong> Damit wir uns richtig verstehen, <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>moosalbi.ch<\/strong><\/a> hat nichts dagegen, wenn die Eigent&uuml;mer\/innen der Zweitwohnungen sich an den Bergbahnen Saastal AG beteiligen (k&ouml;nnen), jedoch nicht &uuml;ber die Kurtaxe unter Zwang und ohne Mitwirkungsrechte.\n<\/p>\n<p>\n\tFakt ist aber weiter auch, dass die <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Hotels und die Parahotellerie mit vorliegendem Reglement stark bevorteilt werden,<\/span><\/strong> weil diese ihre Angebote entsprechend g&uuml;nstig halten k&ouml;nnen, indem ein <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">all-inklusive-Angebot angeboten werden kann, dass bisher stets und wiederkehrend nur Verluste eingefahren hat.<\/span><\/strong> In diesem Sinne d&uuml;rfte prim&auml;r <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Herr Offermann zufrieden sein, weil sein Investment in die Bergbahnen durch die Kurtaxen der Eigent&uuml;mer von Zweitwohnungen sichergestellt wird<\/span><\/strong> und er <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">&uuml;ber die eigenen Hotelbetriebe der <a href=\"http:\/\/www.domcollection.ch\">DOM Collection<\/a> gleich nochmals profitiert, indem er diese Angebote g&uuml;nstiger auf den Markt bringen kann.<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p>\n\tZu den Verlierern neben den Eigent&uuml;mer\/innen von Zweitwohnungen z&auml;hlen die Gemeinden im Saaser Tal, welche mit jedem Jahr mehr und mehr in die Abh&auml;nigkeit des reichen Onkels von Amerika geraten. In diesem Sinne erstaunt das Abstimmungsverhalten nicht mehr sonderlich. Bleibt abzuwarten, ob die Eigent&uuml;mer\/innen von Zweitwohnungen diese als Kurtaxen getarnte Zweitwohnungssteuern &quot;schlucken&quot; werden. <strong><span style=\"color: rgb(255, 102, 0);\">Liebe Freunde von Saas Fee, wehrt Euch, sobald das Reglement durch den Staatsrat homologiert wird, nur so ist Eure Zweitwohnung vor dem Zugriff der <a href=\"http:\/\/cdn.saas-fee.ch\/fileadmin\/user_upload\/documents\/Intranet\/Marketing_Engine\/praesentation-marketing-engine.pdf\">Marketing-Engine des Saastals <\/a>sicher.<\/span><\/strong><\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\" text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/207?pdf=207\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF-Datei<div style=\"text-align:center;width:72px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"qr_code_generator_wprhe\" src=\"https:\/\/chart.googleapis.com\/chart?chs=72x72&cht=qr&chld=H|1&chl=http%3A%2F%2Fmooszwergli.ch%2Fcms%2Fwp-json%2Fwp%2Fv2%2Fpages%2F207\" alt=\"Scan the QR Code\" width=\"72\" height=\"72\" \/><\/div><\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Saas Fee, von Onkeln und Professoren B&uuml;rchen, 14. 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