{"id":8710,"date":"2018-11-01T10:45:17","date_gmt":"2018-11-01T09:45:17","guid":{"rendered":"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/?page_id=8710"},"modified":"2018-12-16T11:05:36","modified_gmt":"2018-12-16T10:05:36","slug":"urteil-2c_7422017-25-anstatt-56-naechte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/archiv\/2018-2\/urteil-2c_7422017-25-anstatt-56-naechte\/","title":{"rendered":"Urteil 2c_742\/2017: 25 anstatt 56 N\u00e4chte"},"content":{"rendered":"<h1>\n\tKommentar BGer 2c_742\/2017: Korrektur N&auml;chte um Faktor 2.24 noch immer falsch<br \/>\n<\/h1>\n<p>\n\t<em><strong>Flachland, 1. November: 2018:<\/strong> Was <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> schon fast nicht mehr f&uuml;r m&ouml;glich hielt, endlich liegt das Urteil zu den B&uuml;rchner Kurtaxen vor. Die massive Korrektur der N&auml;chte um den Faktor 2.24 nach unten ist zu begr&uuml;ssen. Und doch hinterl&auml;sst das Urteil mehr als nur einen schalen Beigeschmack, weil die Gemeinde B&uuml;rchen bei der Anzahl der Zweitwohnungen wissentlich unwahre Angaben machte. Schlimmer noch, das Bundesgericht ging auf die entsprechende Eingabe von <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>mooszwergli.ch,<\/strong><\/a> welche dies korrigierte, gar nicht erst ein. Das &auml;ndert aber nichts an der Tatsache, dass es in B&uuml;rchen nicht 25 N&auml;chte, sondern im besten Falle um die 20 N&auml;chte gibt.<\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/apfel_buerchen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" alt=\"\" class=\"alignnone size-full wp-image-8872\" src=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/apfel_buerchen.jpg\" style=\"width: 540px; height: 304px;\" srcset=\"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/apfel_buerchen.jpg 1920w, https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/apfel_buerchen-300x169.jpg 300w, https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/apfel_buerchen-768x432.jpg 768w, https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/apfel_buerchen-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/apfel_buerchen-600x338.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a>\n<\/p>\n<p>\n\tVorausgeschickt sie hier das Urteil und die Ausf&uuml;hrungen, welche <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>mooszwergli.ch<\/strong><\/a> in die Vernehmlassung einbrachte.\n<\/p>\n<p>\n\t<strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2c_742_2017_urteil.pdf\">Urteil Kurtaxe B&uuml;rchen Bundesgericht 2c_742\/201<em>7 <\/em><\/a><\/strong><br \/>\n\t<strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2c_742_2017_vernehmlassung_erste_runde.pdf\">Vernehmlassung 2c_742\/2017 &#8212; erste Runde<\/a><\/strong><br \/>\n\t<a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2c_742_2017_vernehmlassung_zweite_runde.pdf\"><strong>Vernehmlassung 2c_742\/2017 &#8212; zweite Runde<\/strong><\/a><br \/>\n\t<a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2c_742_2017_vernehmlassung_dritte_runde.pdf\"><strong>Vernehmlassung 2c_742\/2017 &#8212; dritte Runde<\/strong><\/a><br \/>\n\t<a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2c_742_2017_vernehmlassung_vierte_runde.pdf\"><strong>Vernehmlassung 2c_742\/2017 &#8212; vierte Runde<\/strong><\/a>\n<\/p>\n<h2>\n\tAlle Feststellungsbegehren abgeschmettert<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tGem&auml;ss den drei Bundesrichtern Seiler (SVP, Bern), Donzallaz (CVP, Fribourg und Wallis) und Stadelmann (CVP, Luzern und Bern) k&ouml;nnten alle Feststellungsbegehren gar nicht erst behandelt werden, weil die Rechtsnachteile nicht in der Klage enthalten gewesen seien. Trifft dies wirklich zu?\n<\/p>\n<h3>\n\tBeispiel fehlende Vernehmlassung<br \/>\n<\/h3>\n<p>\n\t<strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">Mooszwergli.ch<\/a><\/strong> f&uuml;hrte aus, dass es keine Vernehmlassung gab und dass die Argumente, die <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> in der Vernehmlassung h&auml;tte einbringen k&ouml;nnen, nicht eingebracht werden konnten bzw. die Gemeinde sich mit diesen Argumenten nicht auseinandersetzte. Ein nicht angewandtes Recht einer Beh&ouml;rde ist IMMER ein Rechtsnachteil. Konkret f&uuml;hrte dies dazu, dass <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> einzig der Weg ans Bundesgericht blieb. Kosten und Anforderungen an eine Klage sind massiv h&ouml;her als dies im Rahmen einer Vernehmlassung der Fall ist.\n<\/p>\n<h3>\n\tBeispiel Ungleichbehandlung Einheimische mit Ausw&auml;rtigen bei Zweitwohnungen<br \/>\n<\/h3>\n<p>\n\t<strong><a href=\"http:\/\/Mooszwergli.ch\">Mooszwergli.ch<\/a><\/strong> f&uuml;hrte aus, dass die Einheimischen f&uuml;r Zweitwohnungen keine pauschalisierte Kurtaxe zahlen, selbst wenn die Zweitwohnung Ausw&auml;rtigen, die Kurtaxe zahlen m&uuml;ssen, (ohne Entgelt bzw. unter der Hand) &uuml;berlassen wird. Dies f&uuml;hrt zu KEINER Kurtaxe bei Einheimischen, wohl aber zur Kurtaxe bei <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> f&uuml;r den gleichen Vorgang. Das Bundesgericht geht auf dieses Argument mit keinem Wort ein, f&uuml;hrt gar aus, <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>mooszwergli.ch<\/strong><\/a> verlange, alle Eigent&uuml;mer von Wohnungen in B&uuml;rchen m&uuml;ssten eine Kurtaxe zahlen, und die Einheimischen, die vermieteten, m&uuml;ssten ja auch eine Kurtaxe zahlen. <span style=\"color:#FF8C00;\"><strong>Gerade dies forderte mooszwergli.ch aber mit KEINEM Wort.<\/strong><\/span>\n<\/p>\n<h3>\n\tBeispiel zwingende Pauschalisierung nicht im Gesetz<br \/>\n<\/h3>\n<p>\n\t<a href=\"http:\/\/Mooszwergli.ch\"><strong>Mooszwergli.ch<\/strong><\/a> hat ausgef&uuml;hrt, warum gem&auml;ss Wortlaut des kant. Tourismusgesetzes KEINE zwingende Pauschalisierung m&ouml;glich ist, ganz einfach weil das kant. Tourismusgesetz nach Art. 21 Abs. 3 die M&ouml;glichkeit zur individuellen Abrechnung vorsieht, was in der Ratsdebatte von damaligen Staatsrat Cina ausdr&uuml;cklich auch so angemerkt wurde, dies wurde zweimal in der Vernehmlassung ausgef&uuml;hrt, ohne dass das Bundesgericht sich mit einem Wort darauf beziehen w&uuml;rde. Eine fehlende Wahlm&ouml;glichkeit (und dies wurde angef&uuml;hrt) ist ein Rechtsnachteil.\n<\/p>\n<h3>\n\tBeispiel Inkasso der Kurtaxen ohne Betreibungsverfahren<br \/>\n<\/h3>\n<p>\n\tDas Bundesgericht unterstellt <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch,<\/a><\/strong> es werde die amtliche Einsch&auml;tzung nach Art. 17 des Reglementes angefochten. <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">Mooszwergli.ch<\/a><\/strong> r&uuml;gte dagegen, dass die Kurtaxe ohne Betreibungsverfahren einkassiert werden kann und verweist dabei auf Art. 10 des Reglementes. <span style=\"color:#FF8C00;\"><strong>Mit Verlaub, Art. 17 des Reglementes gibt es gar nicht!<\/strong><\/span> Das Bundesgericht verweist auf einen Artikel des Reglementes, den es gar nicht gibt und den <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> (logischerweise!) auch nie angefochten hat.\n<\/p>\n<h3>\n\tBeispiel Doppelbesteuerung<br \/>\n<\/h3>\n<p>\n\tDas Bundesgericht moniert, <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> h&auml;tte nicht eine Doppelbesteuerung anfechten m&uuml;ssen, sondern eine Schlechterstellung im Sinne der Doppelbesteuerung, welch Spitzfindigkeit!\n<\/p>\n<h3>\n\tFazit: Nicht einmal Datum der Klage stimmt<br \/>\n<\/h3>\n<p>\n\t<strong><a href=\"http:\/\/Mooszwergli.ch\">Mooszwergli.ch<\/a><\/strong> fragt sich augenreibend, wie in einem h&ouml;chstrichterlichen Urteil derart viele falsche Feststellungen vorkommen k&ouml;nnen. Ebenfalls wundert sich <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch,<\/a><\/strong> wenn nicht einmal das Datum der Klage stimmt. Die Klage wurde nicht am 30. September, sondern am 4. September 2017 eingereicht. Ferner hat <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> w&auml;hrend des Verfahrens Akten mehrfach erst erhalten, nachdem nachgefragt wurde, genauso wie bei der Urteilser&ouml;ffnung gestern nicht alle Akten zur&uuml;ckgesandt wurden.\n<\/p>\n<h2>\n\tBerechnung der 25 N&auml;chte unhaltbar<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tDas Bundesgericht f&uuml;hrt aus, die Gemeinde habe am 1. Mai 2018 (2. Runde Vernehmlassung) Zahlen eingereicht (konkret geht es um 81&#39;117 N&auml;chte f&uuml;r das Jahr 2014\/2015), welche vom <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> nicht substantiiert genug bestritten &#8212; und somit akzeptiert &#8212; worden seien. In der Klage von <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> steht: <em>&quot;Aus der nicht erfolgten Antwort kann geschlossen werden, dass diese Zahlen sicher nicht zu hoch angesetzt sind (keine Antwort auf Vernehmlassung, Akte 6). Daraus folgt: 78&#39;514 N&auml;chte \/ 750 Objekte \/ 4.3 Betten = 24.18, gerundet 24 N&auml;chte pro &#39;Steuerbett&#39; und Jahr.&quot;<\/em>. Diese Zahl von guten 78&#39;000 N&auml;chten ergibt sich aus der Buchhaltung des Tourismusvereins, doch darauf geht weder die Beklagte noch das Gericht je ein.\n<\/p>\n<p>\n\tIn der <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2c_742_2017_vernehmlassung_erste_runde.pdf\">ersten Vernehmlassungsrunde<\/a><\/strong> weigert sich die Gemeinde B&uuml;rchen nach wie vor, die Berechnungsgrundlage offenzulegen. <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">Mooszwergli.ch<\/a><\/strong> schreibt daher zu den N&auml;chten: <em>&quot;<font class=\"Volltext\">Punkt 17. Die Beklagte verkennt, dass bei guten 78&#39;000 N&auml;chten und 750 Zweitwohnungen mit 4.3 Betten nicht mehr als 24 N&auml;chte pro Bett und Jahr vorhanden sind.&quot;<\/font><\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<font class=\"Volltext\">Nach Abschluss der Vernehmlassung reicht die Gemeinde B&uuml;rchen 70 neue Seiten Beweise ein. Daraus <\/font>ergibt sich, dass <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2c_742_2017_vernehmlassung_zweite_runde.pdf\">kein vollst&auml;ndiges Register der Zweitwohnungen vorhanden<\/a><\/strong> ist: <em>&quot;Gem&auml;ss Beleg 15 Beklagte best&auml;tigt diese, dass es eine Dunkelziffer bei den Objekten gibt, da nicht alle Zweitwohnungen erfasst sind. 750 Zweitwohnungen sind somit zu tief. Gem&auml;ss den Angaben des Bundesamtes f&uuml;r Statistik (siehe opendata.swiss, dort Zweitwohnungen) gibt es in B&uuml;rchen aktuell 1095 Wohnungen, der Anteil Zweitwohnungen betr&auml;gt 70,7%, was 774 Zweitwohnungen entspricht.&quot;<\/em>\n<\/p>\n<p>\n\tWeiter:<em> <\/em><em>&quot;2016\/17 gibt es 67&#39;677 Fr. Kurtaxen bei &#39;FeWo, Chalets&#39; und 88&#39;520 Fr. bei den &#39;Pauschalen&#39;, zusammen 156197 Fr., was bei 2 Fr. Kurtaxen 78&#39;099 N&auml;chten entspricht.&quot; <\/em>Daraus folgt:<em> <\/em><em>&quot;Wie oben ausgewiesen, betr&auml;gt das Total der Logiern&auml;chte 78&#39;099. Bei 3&#39;406 Betten (774 Objekte &auml; 4.4 Betten) gibt es eine Belegung von 22.93 N&auml;chte pro Bett und Jahr. Die tiefere Zahl im Vergleich zu den 24.18 N&auml;chten in der Beschwerde des Kl&auml;gers resultiert, weil nun genauere Zahlen vorliegen.&quot;<\/em> Mit der gleichen Eingabe weist <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> nach, dass die Kindern&auml;chte nicht ber&uuml;cksichtigt wurden, die Zahlen der Gemeinde FALSCH sind.\n<\/p>\n<p>\n\tDie Gemeinde gibt am 1. Mai 2018 zu, dass falsch gerechnet wurde und reicht neue Zahlen ein, die belegen sollen, dass es 54 N&auml;chte sind. Doch was reicht die Gemeinde &uuml;berhaupt ein, worauf sich das Gericht st&uuml;tzt?\n<\/p>\n<p>\n\t<a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/naechte_a_la_carte.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"3508\" height=\"2432\" alt=\"\" class=\"alignnone size-full wp-image-8718\" src=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/naechte_a_la_carte.png\" style=\"width: 600px; height: 416px;\" srcset=\"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/naechte_a_la_carte.png 3508w, https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/naechte_a_la_carte-300x208.png 300w, https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/naechte_a_la_carte-768x532.png 768w, https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/naechte_a_la_carte-1024x710.png 1024w, https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/naechte_a_la_carte-600x416.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 3508px) 100vw, 3508px\" \/><\/a>\n<\/p>\n<p>\n\t<a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/naechte_a_la_carte.png\"><strong>Hinweis: Bitte auf Bild klicken, um die Seite vergr&ouml;ssert darzustellen.<\/strong><\/a> Nachdem die Gemeinde gleich zwei neue Berechnungen auff&uuml;hrte, nachdem erneut auf das Jahre 2014\/15 zur&uuml;ckgegriffen wurde (es erfolgt absolut keine Auseinandersetzung mit der Argumentation des Kl&auml;gers, h&auml;lt <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>mooszwergli.ch<\/strong><\/a> in der <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2c_742_2017_vernehmlassung_dritte_runde.pdf\">Antwort vom 23. Mai 2018 fest:<\/a><\/strong> <em>&quot;Weiter werden gross 103782 N&auml;chte ausgezeichnet, obwohl es faktisch bereits 2014\/15 nur deren gute 81&#39;000 N&auml;chte gab. Gem&auml;ss Buchhaltung 2016\/17 sind es noch 78&#39;099<\/em><font class=\"Volltext\"><em> N&auml;chte. Beleg 24 ist als Beweis daher auch nicht haltbar.&quot; <\/em>In der <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2c_742_2017_vernehmlassung_zweite_runde.pdf\">zweiten Runde der Vernehmlassung<\/a><\/strong> (vorher konnte <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> die Bemessungsgrundlage nie &uuml;berpr&uuml;fen) hat <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> substantiiert erl&auml;utert <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2c_742_2017_vernehmlassung_zweite_runde.pdf\">(siehe Punkte 7 und 8),<\/a><\/strong> warum es diese 78&#39;099 N&auml;chte gibt und dass daraus noch 23 N&auml;chte resultieren. Es ist unhaltbar, dass das Gericht mit keinem Wort darauf Bezug nimmt.<\/font>\n<\/p>\n<p>\n\tMit anderen Worten, <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> hat <span style=\"color:#FF8C00;\"><strong>korrekt ausgef&uuml;hrt, dass es 2014\/15 deren gute 81&#39;000 N&auml;chte gab, aber gleichzeitig bewiesen (und dies wurde zuvor bereits mehrfach erl&auml;utert), dass es 2016\/17 nur 78&#39;099 N&auml;chte gab. Darauf geht das Bundesgericht mit keinem Wort ein.<\/strong><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\tIm Urteil setzt sich das Bundesgericht nicht in Ans&auml;tzen mit der Anzahl der Zweitwohnungen auseinander. Vielmehr setzt es (ohne ein Wort) 3299 Betten ein, womit <span style=\"color:#FF8C00;\"><strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a> selber ausrechnen muss, dass bei 3299 Betten mit 4.4 Betten pro Objekt wohl 750 Zweitwohnungen (3299\/4.4=750) eingesetzt wurden, obwohl bereits im Mai 2018 nicht einmal die Beklagte die 774 eingebrachten Zweitwohnungen mehr bestritt.<\/strong><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\tAm 16. September 2018 erh&auml;lt <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\"><strong>mooszwergli.ch<\/strong><\/a> Kenntnis davon, dass 784 Rechnungen verschickt wurden. Umgehend (einen Tag sp&auml;ter, am 17. September reicht <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> dieses Aktenst&uuml;ck <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2c_742_2017_vernehmlassung_vierte_runde.pdf\"><strong>(inkl. ausf&uuml;hrlicher Begr&uuml;ndung)<\/strong><\/a> beim Bundesgericht ein:\n<\/p>\n<p>\n\t<a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/buerchen_tourismus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"883\" height=\"367\" alt=\"\" class=\"alignnone size-full wp-image-8107\" src=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/buerchen_tourismus.jpg\" style=\"width: 599px; height: 249px;\" srcset=\"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/buerchen_tourismus.jpg 883w, https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/buerchen_tourismus-300x125.jpg 300w, https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/buerchen_tourismus-768x319.jpg 768w, https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/buerchen_tourismus-600x249.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 883px) 100vw, 883px\" \/><\/a>\n<\/p>\n<p>\n\tZitat: <em>&quot;Folglich gibt es in B&uuml;rchen im Zeitraum 2017\/18 weder 750 Zweitwohnungen (wie von der Beklagten behauptet), noch ist die Zahl von 774 (offizielle Zahlen des Bundes), welche die Kl&auml;ger einbrachten, korrekt. 784 verschickte Rechnungen umfassen jene Zahl der Wohnungen, welche die Ausw&auml;rtigen im Eigentum haben und welche die Wohnans&auml;ssigen gewerblich vermieten. Keine Rechnung erhalten jene Eigent&uuml;mer, die Wohnsitz in B&uuml;rchen haben und nicht gewerblich vermieten.&quot;<\/em> Dazu weiter: <em>&quot;Die exakte Zahl kennt nur die Beklagte. Dadurch, dass diese im Schriftenwechsel eine offensichtlich unwahre Anzahl von 750 Zweitwohnungen einbringt, ist die Gesamtzahl der Zweitwohnungen zu sch&auml;tzen.&quot; <\/em>Bei der Sch&auml;tzung nennt <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a><\/strong> ca. 20 Prozent zus&auml;tzliche Zweitwohnungen (mit Querverweis zu Leukerbad), die Einheimischen geh&ouml;ren und nicht vermietet werden. Mit anderen Worten, es best&uuml;nden damit noch 18 N&auml;chte pro Jahr und Bett.\n<\/p>\n<p>\n\tDas Bundesgericht geht auf all diese Argumente nicht ein. Vielmehr schreibt das Bundesgericht: <em>&quot;In dem mit Replik eingereichten Umfrageresultat des Walliser Tourismus Observatoriums wurde hingegen eine um einen Berechnungsfehler bei der Ber&uuml;cksichtigung von Jugendlichen korrigierte Version eingereicht. Diese Sachverhaltsdarstellung wurde gem&auml;ss der Aktenlage weder vom kantonalen Amt f&uuml;r Wirtschaftsentwicklung noch vom Beschwerdef&uuml;hrer substantiiert bestritten, weshalb im vorliegenden Verfahren darauf abzustellen ist.&quot;<\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"color:#FF8C00;\"><strong>Mit Verlaub, aber eine solche Argumentation ist gerade aufgrund der Faktenlage unhaltbar. Das Bundesgericht &auml;usserst sich mit KEINER Silbe auch nur zur Argumentation von <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch.<\/a> Insgesamt viermal hat <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a> schl&uuml;ssig nachgewiesen, dass es f&uuml;r das Jahr 2016\/17 nicht gute 81&#39;000 N&auml;chte, sondern 78&#39;000 N&auml;chte gab. Mehrfach hat <a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\">mooszwergli.ch<\/a> eingebracht, dass die Anzahl der 750 Zweitwohnungen zu tief angesetzt ist. Das Bundesgericht rechnet &#8212; obwohl dies aufgrund der Aktenlage noch nicht einmal von der Gemeinde B&uuml;rchen bestritten wurde &#8212; trotzdem mit einer viel zu tiefen Anzahl von Zweitwohnungen.<\/strong><\/span>\n<\/p>\n<h2>\n\tFazit: N&auml;chte markant tiefer, Urteil nicht haltbar<br \/>\n<\/h2>\n<p>\n\tPositiv am Urteil ist, das anstelle von 54 N&auml;chten gem&auml;ss Bundesgericht in B&uuml;rchen 25 N&auml;chte bestehen. Allerdings ist die Herleitung der N&auml;chte gem&auml;ss Urteil 2c_742\/2017 unhaltbar. <strong><a href=\"http:\/\/Mooszwergli.ch\">Mooszwergli.ch<\/a><\/strong> wird die Akten einem Anwalt &uuml;bergeben, damit dieser abkl&auml;rt, ob eine Revision nach Art. 121 Bundesgerichtsgesetz (BGG) anzustreben ist.\n<\/p>\n<p>\n\t<span data-mce-style=\"color: #ff8c00;\" style=\"color: #ff8c00;\"><strong>Der Gemeinde B&uuml;rchen sei mit auf den Weg gegeben, dass es bei ca. 20 N&auml;chten absolut null Spielraum gibt, eine Anhebung &uuml;ber 25 N&auml;chte mit einer Grauziffer vorzunehmen (die Grauziffer besteht bei den Zweitwohnungen, nicht bei den N&auml;chten). <\/strong><\/span><span style=\"color:#FF8C00;\"><strong>Siehe dazu:<\/strong><\/span> <strong><a href=\"http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/aktuell\/buerchner-wohnungsdschungel\">http:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/aktuell\/buerchner-wohnungsdschungel<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\" text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8710?pdf=8710\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> PDF-Datei<div style=\"text-align:center;width:72px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"qr_code_generator_wprhe\" src=\"https:\/\/chart.googleapis.com\/chart?chs=72x72&cht=qr&chld=H|1&chl=http%3A%2F%2Fmooszwergli.ch%2Fcms%2Fwp-json%2Fwp%2Fv2%2Fpages%2F8710\" alt=\"Scan the QR Code\" width=\"72\" height=\"72\" \/><\/div><\/a>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommentar BGer 2c_742\/2017: Korrektur N&auml;chte um Faktor 2.24 noch immer falsch Flachland, 1. November: 2018: Was mooszwergli.ch schon fast nicht mehr f&uuml;r m&ouml;glich hielt, endlich liegt das Urteil zu den B&uuml;rchner Kurtaxen vor. Die massive Korrektur der N&auml;chte um den Faktor 2.24 nach unten ist zu begr&uuml;ssen. Und doch hinterl&auml;sst das Urteil mehr als nur &hellip; <a href=\"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/archiv\/2018-2\/urteil-2c_7422017-25-anstatt-56-naechte\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":10644,"menu_order":8,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-8710","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8710","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8710"}],"version-history":[{"count":31,"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8710\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10648,"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8710\/revisions\/10648"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10644"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mooszwergli.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8710"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}