Bürchen: Zusätzlich 160’000 Bergbahnen-Darlehen abgeschrieben

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    Letzte Woche trudelte die Antwort des kantonalen Finanzinspektores ein:

    http://mooszwergli.ch/cms/wp-content/uploads/2018/10/8676.pdf

    Im Grundsatz bestätigte sich das, was bereits telefonisch vorab kommuniziert wurde. Im Schreiben des Amtes wird ausgeführt, dass die Gemeinde angewiesen werde, in Zukunft die tatsächlichen Gläubiger und Schulder auszuweisen. Zudem stellt das Amt fest, dass der Anhang zur Jahresrechnung 2017 auf der Homepage fehle, wobei diese Unterlagen nachgereicht werden:

    http://mooszwergli.ch/cms/wp-content/uploads/2018/10/8678.pdf

    Wer auf der letzten Seite die Abschreibungstabelle durchgeht, stellt fest, dass die Gemeinde Bürchen im Jahre 2017 bei Darlehen an die Bergbahnen 160'000 Franken abgeschrieben hat. Mit anderen Worten, die Bergbahnen mussten den Überbrückungskredit über 150'000 und weitere 10'000 Franken NICHT zurückzahlen. Zusammenn mit dem Erlass der Steuern 2014 und 2015 "schenkte" die Gemeinde gute 180'000 Franken.

    Warum macht dies die Gemeinde Bürchen? Wohl deshalb, weil bei einem Konkrus der Bahnen die Gemeinde gegenüber der Raiffeisen Bank ca. 1.3 Mio. Kredite, welche die Bank den Bergbahnen gewährte, zahlen müsste.

    Warum macht die Raiffeisen Bank dies? Die Gemeinde Bürchen steht bei der Raiffeisen bereits mit ca. 7 Mio mit Krediten in der Kreide (siehe Seite 4 des obenstehenden Dokumentes). Der Zuwachs an Krediten betrug im Jahre 2017 fast 1 Mio. Franken (Posten 2024.13 und 2024.14).

    Kurz und gut, nicht nur die Bergbahnen sind hoch verschuldet, sondern auch die Gemeinde. Fragt sich einfach, wie lange diese Reise noch so weitergehen kann?

    Abschliessend ist festzuhalten, die Buchhaltung(en) der Gemeinde und der Bergbahnen sind alles andere als transparent. Und wenn die Verantwortlichen der Bahnen betonen, 2017/18 sei ein gutes Geschäftsjahr gewesen, so stimmt dies nicht in Ansätzen. Faktisch konnte das Defizit nur klein(er) gehalten werden, weil die Gemeinde den Bahnen über 180'000 Franken schenkte. Dafür (und für andere Begehrlichkeiten) musste die Geminde Bürchen im Jahre 2017 sich über fast 1 Mio neu verschulden.

    Per Ende 2017 gab es in der Buchhaltung der Gemeinde 8.9 Mio. Fremdkapital. Nicht enthalten darin sind ca. 1.3 Mio an wohl früher oder später eintretenden Krediten für die Bergbahnen gegenüber den Raiffeisen. Der Ball darf somit gerne zurück an das kant. Finanzinspektorat gegeben werden. Wann schreitet die Finanzaufsicht ein?

    Und wie kann unter diesen Voraussetzungen sichergestellt werden, dass die Kurtaxen mit richtigem Ansatz und korrekt verwendet werden? Mit den gegenwärtig neu geschaffenen Strukturen der Moosalp Tourismus ganz sicher nicht. Vielmehr werden in einigen Tagen erneut weit zu hohe Kurtaxen fakuriert; kurz und gut die Verschuldung stiege nochmalig mehr oder minder heftig an.

    Das Urtiel des Bundesgerichtes wäre für Bürchen dringend notwendig. Im Unterschied zum Goms, wo die Verantwortlichen (dort steht das Urteil mittlerweile seit fast zwei Jahren aus) die Leistungen einstweilen zurückfahren, wird in Bürchen noch immer versucht, auf Biegen und Brechen hohe touristische Kosten und Intransparenz zu installieren.

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